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Durch eine
extreme oder eine dauernd wiederkehrende Bewegung des Unterarms kommt es zu einem
"Hartspann" eines oder mehrerer Muskel der Streckergruppe am Unterarm.
Ein Muskelbauch zieht sich um etwa 1/3 oder mehr zusammen und verharrt so. Seine Sehnen
sind dadurch stark gespannt.
Durch jeden Muskel zieht ein Hauptnerv, auf den der harte Muskel bei der geringsten
Belastung Druck ausübt. Dies löst den Schmerz aus, der sich bis zur Unerträglichkeit
steigern kann.
Die Ursprungssehne ist am Epikondylus mit dem Knochen fest verwachsen. An der Ansatzsehne
besteht ringsum eine direkte Verbindung mit der Knochenhaut. Die angespannte Sehne zieht
nun bei jeder Bewegung an dieser Knochenhaut und löst durch die ständige Reizung
ebenfalls Schmerz aus.
Kleine Ablagerungen und Aufrauhhungen an dieser Ansatzstelle wirken wie
Schmirgelpapier und mischen bei der Quälerei des Patienten auch noch kräftig mit.
In groben Zügen ist dies die Situation, wie sie sich "innen" beim sogenannten
"Tennisarm" abspielt.
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Man
muss nicht
unbedingt Tennis spielen, um einen "Tennisarm" zu bekommen. Die Bezeichnung
besagt lediglich, dass Tennisspieler besonders gefährdet sind, einen solchen zu bekommen.
Eine falsche Belastung des Arms beim Aufschlag, eine unsaubere Haltung beim Slice oder
aber die überrissene Rückhand können Auslöser sein. Oft genügt es schon, bei der
Rückhand den Ball mit voller Wucht auf den Rahmen zu bekommen. Auslöser kann aber auch
ein neuer Schläger sein oder auch nur die zu harte neue Bespannung des Schlägers.
Seit sich der Golfsport in Richtung "Breitensport" bewegt, kommt es vermehrt
vor, dass auch Golfspieler mit den gleichen Symptomen zu tun haben. Hier treten die
Beschwerden verstärkt an der inneren Seite des Ellenbogens auf. Ursache ist hier
vorwiegend eine falsche Technik des Schwungs. Ausgelöst werden die Beschwerden aber auch,
wenn Anfänger zu oft mit einem Eisen in den Boden "hacken".
Man muss aber nicht unbedingt Sport treiben, um einen "Tennisarm" zu bekommen.
Der Umgang mit Hammer oder Meißel kann die Symptome auslösen, übermäßiges Hantieren
mit einem Schraubenzieher, ebenso eine immer wiederkehrende Bewegung des Arms bei einer
Fließbandarbeit usw., usw., usw. Es gibt wirklich vielerlei Möglichkeiten, sich diese
unangenehme Krankheit einzufangen.
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